Traumerinnerung

Mich an meine Träume erinnern

[Jeden Sonntag gibt es hier eine Intention der Woche – eine Absicht, die ich mir für die nächsten 7 Tage setze. Du bist herzlich eingeladen mitzumachen.]

Letzte Woche hab ich viel und intensiv geträumt. Soviel weiß ich noch.

Was ich geträumt hab, weiß ich leider nicht mehr. Dabei bin ich mir meist unmittelbar nach dem Aufwachen sicher, dass ich diesmal den Traum nicht gleich wieder vergessen werde…. und schwupps, weg ist er.

Sich nicht an Träume zu erinnern, finde ich schade.

Bekanntlich haben ja Träume oft interessante Botschaften, die wichtig für uns sind, und die möchte ich nicht versäumen. Vor einem Jahr war ich schon richtig gut darin, mir meine Träume zu merken, und ich weiß, dass das viel mit der eigenen Absicht zu tun. Das heißt, es hilft, sich ganz einfach bewusst die Absicht zu setzen, träumen zu wollen und sich später daran zu erinnern.
Das will ich diese Woche wieder tun.

Diese Woche erinnere ich mich an meine Träume

Selbst wenn du denkst, dass du nicht träumst, träumst du. Jeder Mensch träumt – nur erinnern wir uns eben oft nicht daran. Wenn du mitmachen und deine Träume ans Tageslicht holen möchtest, findest du hier eine kleine Anleitung:

Wie ich mich an meine Träume erinnere

Vor dem Einschlafen sage ich mir innerlich dreimal:

Ich werde träumen und mich an meine Träume erinnern.
Ich erinnere mich immer besser an meine Träume.
Danke, dass es so ist.

So geht der Befehl an mein Unterbewusstsein, das sich im Gegensatz zu mir alles merkt, den Traum oder die Träume wieder in mein Bewusstsein zu bringen, sobald ich wach bin. Das funktioniert mit ein wenig Übung und Konsequenz auch dann, wenn du das Gefühl hast gar nicht zu träumen.

Ein Traumtagebuch

Außerdem verwende ich ein Traumtagebuch. In dieses Büchlein schreibe ich sofort (!) nach dem Aufwachen auf, was mir in Erinnerung ist. Die „Sofort-Aufschreiben-Regel“ gilt leider auch mitten in der Nacht – das kostet mich ehrlich gesagt einige Überwindung, lohnt sich aber. Ich weiß nicht, wie oft ich schon in der Nacht felsenfest davon überzeugt war „Den Traum vergesse ich sicher nicht!“ und in der Früh war in meinem Hirn kein einziger Erinnerungsfetzen mehr über. Wirklich erstaunlich!

Apropos Erinnerungsfetzen, selbst wenn es nur Bruchstücke oder wenige Worte sind, die auftauchten, unbedingt trotzdem niederschreiben, weil oft im Schreiben Details zurückkehren.

Zur Deutung: Wenn es passt, schreibe ich außerdem noch dazu, wie ich mich beim Aufwachen gefühlt habe und was meine ersten Gedanken zu dem Traum sind oder wie ich den Traum ganz spontan deuten würde. Manchmal finde ich dann eine Assoziation zu dem, was sich gerade in meinem Leben tut, oder womit ich zur Zeit innerlich gerade beschäftigt bin.

Auf diese Weise sind im Traumtagebuch die Träume schön gesammelt und es spannend später noch einmal nachzulesen oder eventuell im nachhinein zu ergänzen, was sich davon bewahrheitet hat oder auf welche Weise der Traum hilfreich war.

Achtung: Man muss es mit der Deutung nicht übertreiben.
Nicht jeder Traum hat eine wichtige Botschaft und nicht alles, was in der Nacht vor sich geht, muss zu Tode analysiert werden. Wenn also kein Sinn und keine Botschaft dahinter zu erkennen ist, lege ich den Traum getrost ad acta und zermatere mir nicht stundenlang das Gehirn darüber.

Das Ganze soll in erster Linie Spaß machen und darf spielerisch passieren.
Mit ein bisschen Übungen – das weiß ich aus meiner vergangenen „Traum-Übungszeit“ – stellt sich ein immer besseres Gespür dafür ein, welche Träume relevant sind und wie die Botschaften zu verstehen sind.

In diesem Sinn: Schöne Träume!
Go for flow!

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