Begrenzte-Vorstellungen-loslassen

Begrenzte Vorstellungen loslassen.

[Jeden Sonntag gibt es hier eine Intention der Woche – eine Absicht, die ich mir für die nächsten 7 Tage setze. Du bist herzlich eingeladen mitzumachen.]

Ertappe ich mich letzte Woche glatt dabei, wie ich zu einer Freundin, die eine großartige Projektidee für mich hatte, im Brusston der Überzeugung sage:

Vergiss es. Das geht nicht. Das kann ich nicht.

Aber hallo? Wasser predigen und Wein trinken!

Ich weiß doch ganz genau, dass in den allermeisten Fällen viel mehr möglich ist, als wir für möglich halten. Und dennoch ist es nicht immer ganz einfach, seine eigenen Begrenzungen zu erkennen und offen zu sein für MEHR.

Schön blöd! Was wir uns nicht vorstellen können, können wir nicht erreichen. Schlimmer noch, wir probieren es gar nicht erst aus. Geht nicht. Erledigt. Wir tun, was wir immer tun, und sind, wie wir immer sind. Und stecken in unserer Komfortzone fest.

Gefangen in begrenzten Vorstellungen

In begrenzten Vorstellungen gefangen zu sein, ist nicht nur ein menschliches Phänomen:

Fliegen, die für längere Zeit in einen Topf mit Deckel gesperrt werden, verlassen den Topf auch dann nicht, wenn der Deckel längst wieder weg ist. Sie glauben, dass ihre Welt oben begrenzt ist.

In Indien werden Elefantenbabys mit einem Fuß an einen Pfahl gekettet, um nicht weglaufen zu können. Wenn der Elefant endlich stark genug ist, um die Kette zu zerreißen, versucht er es gar nicht mehr, denn schließlich hat er von klein auf gelernt, dass es nicht möglich ist. Am Ende reicht sogar ein dünnes Seil und ein kleiner, oberflächlich in die Erde geschlagener Pflock, um den riesen Elefanten am Weglaufen zu hindern.

Das Gespräch gestern war wieder einmal ein guter Anlass, mich zu fragen, wie sehr ich mich wohl selbst begrenze, mit dem was ich für möglich halte:

  • Was probiere ich vielleicht nicht aus, nur weil es früher einmal nicht funktioniert hat oder nicht gut gegangen ist?
  • Wo gehe ich eine Sache nicht an, weil ich es nicht für realistisch halte, obwohl es durchaus realistisch ist?
  • Wo setze ich mir selbst eine Grenze, wo gar keine Grenze ist?

Wie ist das bei dir?

Diese Woche lasse ich meine begrenzten Vorstellungen los.

Nach dem Gespräch habe ich beschlossen, diese Woche etwas gegen meine „begrenzte Welt“ zu tun. Ich streiche Sätze wie: „Das geht nicht.“, „Das ist nicht möglich.“ oder „Das schaffe ich nicht.“ aus meinem Wortschatz.

Beziehungsweise hinterfrage ich solche Gedanken, wenn sie auftauchen:

  • Was, wenn es geht?
  • Was, wenn es möglich ist?
  • Was, wenn ich es schaffe?

Und ich erinnere mich daran, dass viel mehr möglich ist, als ich denke und, dass wir alle über uns hinauswachsen und „unmögliche“ Dinge tun und erreichen können, wenn wir nur den Mut haben es (immer wieder) zu versuchen.

Außerdem frage ich mich:

  • Was würde ich jetzt tun, wenn ich sicher wüsste, das es möglich ist?

Dann tue ich das. Um genau zu sein, habe ich mir schon überlegt, was der erste Schritt ist, um die großartige Idee meiner Freundin zu verwirklichen, und der ist diese Woche dran.

Und, was würdest du tun oder in Angriff nehmen, wenn du wüsstest, dass es gut geht? Wie kannst du diese Woche beginnen, deine begrenzten Vorstellungen loszulassen und etwas „Unmögliches“ zu wagen?

Go for flow!

P.S: Falls du dir professionelle Unterstützung wünscht, um deine begrenzten Vorstellungen abzulegen und deine Möglichkeiten zu erkennen, gönn dir ein Life-Coaching.

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