Bewusst-agieren

Bewusst agieren statt im Autopilot-Modus zu reagieren

[Jeden Sonntag gibt es hier eine Intention der Woche – eine Absicht, die ich mir für die nächsten 7 Tage setze. Du bist herzlich eingeladen mitzumachen.]

Gestern bin ich der Unfreundlichkeit in Person begegnet.

Eine Verkäuferin hat mich so dermaßen grantig und unwirsch behandelt, dass ich mich ernsthaft gefragt habe, ob die ihre Kunden absichtlich vergraulen will. Aber hier soll´s natürlich nicht darum gehen, was die Verkäuferin getan hat, sondern darum, was ich getan hab:

Ich hab extrem unfreundlich zurückgepflaumt ?.

Automatischer Reiz. Automatische Reaktion.

Wie der pawlowsche Hund, der auf´s Klingeln speichelt, war ich auf Knopfdruck einer Wildfremden auf hundert. Vorher richtig gut gelaunt, nachher grantig. Schade um meine Laune und schade um meine Lebenszeit.

Mit dem Erlebnis hatte ich wenigsten gleich meine Intention der Woche und meine Laune wieder.

Diese Woche übe ich mich darin, nicht automatisch auf Außenreize zu reagieren

Wir haben in jedem Moment unseres Lebens eine Wahl.

Wir treffen Entscheidungen – Entscheidungen, die darüber bestimmen, was wir erleben. Esse ich heute Pizza oder Nudeln? Fahre ich mit dem Auto oder gehe ich zu Fuß? Nehme ich den Job (die Einladung, den Auftrag) an oder sage ich ab?

Über solche und ähnliche Fragen machen wir uns Gedanken und entscheiden mehr oder weniger bewusst, was wir tun wollen.

  • Aber was, wenn sich andere Menschen nicht wunsch- oder erwartungsgemäß verhalten?
  • Was, wenn jemand uns nicht gut behandelt, unfreundlich ist, schneidet, unter Druck setzt, sich seltsam benimmt oder zu spät kommt?

In solchen Fällen reagieren wir oft reflexartig: Wir sind enttäuscht, grantig, verletzt, wütend, traurig, verzweifelt oder beleidigt und meinen, gar keine andere Wahl zu haben.
Andere Menschen oder die Umstände bestimmen, was wir fühlen und wie wir uns verhalten, und damit letztlich, wie unser Leben verläuft.

Diese Woche tue ich etwas gegen solche Automatismen. Statt wie auf Autopilot zu denken und zu reagieren, achte ich besonders darauf, eine bewusste Wahl zu treffen, wie ich sein und agieren möchte.

Ich mache mir vor allem bewusst, dass meine Denkweise – die Art und Weise, wie ich über andere Menschen und die äußeren Umstände denke und was in meinem Kopf vorgeht, darüber entscheidet, wie ich mich fühle und wie es mir geht. Mein Wohlbefinden in meinem Einflussbereich liegt.

Einen OM-Moment einlegen

Wenn ich merke, dass ich wütend, unter Druck, gekränkt, beleidigt, frustriert, verärgert oder verunsichert bin, reagiere ich nicht sofort. Ich halte mit einem inneren „OM“ für einen Augenblick inne.

Atme ein paar Mal tief durch.

Nehme mir kurz Zeit, um zu prüfen, was ich wirklich sagen oder tun möchte, bevor ich loslege. Und übe mich darin, mein Sein und mein inneres Wohlbefinden nicht vom Verhalten anderer Menschen abhängig zu machen.

Wie (re)agierst du diese Woche?

Go for flow!

P.S: Wenn´s Situationen oder Menschen in dem Leben gibt, die immer und immer wieder deine Knöpfe drücken und du aus dem Autopilot nicht rauskommst, unterstütze ich dich gern: Life-Coaching.

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