Langsamkeit-Entschleunigung

Entschleunigen und die Vorzüge der Langsamkeit entdecken

[Jeden Sonntag gibt es hier eine Intention der Woche – eine Absicht, die ich mir für die nächsten 7 Tage setze. Du bist herzlich eingeladen mitzumachen.]

Die Idee zu dieser Intention hatte ich im Supermarkt. Ich stand wieder einmal eine gefühlte Ewigkeit an der Kassa, weil sich die Kassiererin für jeden Handgriff Zeit ließ und seelenruhig mit ihren Kunden plauderte.

Wer mich ein bisschen besser kennt weiß, dass Geduld nicht unbedingt zu meinen Stärken zählt.

Bitte, mach weiter!!! Ich hab es eilig!!!

tobte es in mir.

Bis mir bewusst wurde, was ich mir und meinem Leben da gerade selbst antat. Ich sorgte mit meinen Gedanken dafür, dass ich mich schlecht, gestresst und total unter Druck fühlte. Vollkommen unnötiger Weise!

Mir wurde in dem Moment bewusst, dass Langsamkeit eine ganz besondere Qualität hat, die in meinem Leben oft zu kurz kommt:
Ich hab´s fast immer eilig, weil ich noch unbedingt dies und das tun möchte und dieses und jenes erledigen will. Ich kaufe schnell ein, ich esse schnell, ich fahre schnell Auto, ich gehe schnell und so weiter.

Ich weiß, dass ich eine kleine Speedy Gonzales bin – dass „Schnelligkeit“ Teil meines Wesens ist. (Falls dir auch immer alles zu langsam geht, könnte das bei dir auch der Fall sein.)
Mittlerweile merke ich aber auch, wie oft ich mich dadurch selbst unnötig unter Druck setze und wie gut es auch mir tut, Tempo rauszunehmen und zu entschleunigen.

Alles passiert im richtigen Tempo

Im Grunde meines Herzens ist mir sehr bewusst, dass alles schon zur richtigen Zeit passiert, und es keinen Sinn macht, das Leben pushen zu wollen. Dass die Dinge am besten laufen, wenn ich im Flow bin – im Einklang mit dem Leben. Wenn mir die Außenwelt viel zu langsam vorkommt, heißt das also nicht, das tatsächlich alles zu langsam ist, sondern:

ICH BIN ZU SCHNELL.

Wenn man ständig auf der Überholspur ist, bekommt man bekanntlich nicht viel mit und im inneren „Stressmodus“ ist die Verbindung zur Intuition abgeschnitten. Statt schnell unterwegs zu sein, werde ich mir diese Woche für alles in Ruhe Zeit nehmen und das Leben in „Slow-Motion“ genießen.

Diese Woche entdecke ich die Langsamkeit.

Diese Woche nehme ich mir die Zeit, alles langsamer zu machen, in reduzierter Geschwindigkeit. Ohne Hast. Ohne Eile. Bei all meinen Tätigkeiten und Aktivitäten schalte ich einen Gang zurück. Ich übe mich beispielsweise darin, langsamer zu atmen, langsamer zu gehen, langsamer zu essen, langsamer zu sprechen….

Wann immer ich das Gefühl habe, etwas geht zu langsam, drehe ich den Spieß um: ich atme tief durch und reduziere mein eigenes Tempo. Ich erinnere mich daran, dass ich immer genug Zeit habe und genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin.

Wie ist das bei dir? Mit welchem Tempo gehst du durchs Leben?
Könnte dein Leben auch ein bisschen mehr Langsamkeit vertragen?

Go for flow!

P.S: Falls dir alles zu langsam oder zu schnell geht, du wissen möchtest, welches Tempo deinem Wesen entspricht und wie du am besten in deinen Flow kommst, hilft dir eine: Persönlichkeitsanalyse

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