kreative-lösung

3 Tipps, um kreative Lösungen zu finden

Wir bedauern, derzeit sind alle kreativen Hirnwindungen außer Betrieb!
An der Behebung der Störung wird auf Hochtouren gearbeitet.

Auf Knopfdruck kreativ sein. Lösungen für ein Problem finden. Gute Ideen produzieren. Geniale Einfälle haben. Schön wär´s, wenn das immer so leicht ginge.
Besonders wenn´s dringend ist, unter Druck oder in emotional aufgeladenen Situationen herrscht im Gehirn oft gähnende Leere oder die Gedanken rotieren im Kreis.

Ein klassischer Lösungs-Gau!

Oft hilft ja ein gutes Gespräch auf die Sprünge und in den Gedanken-Flow. Doch was kannst du tun, wenn gerade niemand da ist, der dir weiterhelfen kann, und du mit deinem Problem auf dich allein gestellt bist?

3 Tipps fallen mir ad hoc ein, die ich dir wärmstens weiterempfehlen kann.

1. Ein Perspektiven-Wechsel

Wenn du vor lauter Bäumen, den Wald nicht mehr siehst, kann ein Perspektivenwechsel wahre Wunder bewirken. Aus der Vogelperspektive schauen die Dinge nun einmal ganz anders aus als aus der Ameisensicht.

Etwas praktischer: Stell dir vor, wie ein Problem oder eine Situation von „oben“ betrachtet aussieht. Frag dich:

  • Was könnte ein Adler sehen?
  • Was würde dein Schutzengel, der alles im Blick hat, erkennen?
  • Was würde dir dein weises Selbst, das alle Zusammenhänge überblickt, in dieser Situation raten?

Das ist dir zu abgehoben?

Gut, es geht auch bodenständiger. Oft reicht schon ein kurzer Blick von „außen“, um eine Lösung zu erkennen. Aus deiner Haut kannst du zwar nicht so leicht schlüpfen, doch ein einfacher Trick besteht darin, deinen „Nachdenk-Platz“ zu verändern.

Setz dich z. B auf die andere Seite deines Schreibtisches oder stell dich in die Ecke deines Zimmers und schau dir das Problem aus dieser Perspektive an.

Eine andere Variante dieser Übung: Du schlüpfst gedanklich in die Position eines anderen Menschen. Stell dir deinen persönlichen Mentor oder Ratgeber vor und befrage ihn/sie zu deinem Thema.
[Wie das genau geht findest du hier.]

2. Die „Zufalls“-Methode

Wie der Name schon sagt sorgt bei dieser Methode der „Zufall“ dafür, dass dir gute Lösungen oder kreative Einfälle zu fallen. Frag dich innerlich:

  • Wo kann ich hier und jetzt wichtigen Input zu meinem Thema finden?

Was immer dir in diesem Moment einfällt, geh dem nach. Vielleicht greifst du zum Beispiel zu einer Zeitschrift, schlägst ein Buch auf oder drehst das Radio auf. Wähle die Informationen aus, die dir ins Gesicht springen bzw. im Ohr hängen bleiben.

Notiere alles – frei von der Leber weg, was dir zu diesen Worten in den Sinn kommt – Erinnerungen, Bilder, Emotionen, Visionen, Gedanken etc…
Ohne Zensur!

Wenn das erledigt ist, dann such nach Verbindungen und Gemeinsamkeiten mit dem Thema, das dich beschäftigt:

  • Wo gibt es Parallelen?
  • Was davon kann dir weiterhelfen?
  • Wie passt das zusammen?
  • Welche neuen Wege ergeben sich daraus?

Zugegeben diese Methode erfordert Vertrauen ins Leben und darauf, dass dir die richtigen Lösungen einfach zu fallen. Unter Umständen pfuscht dir hier dein Verstand anfangs gerne rein. Bitte gib nicht gleich auf, sondern vertraue deinen intuitiven Impulsen und du wirst sehen, dass auf diese Weise oft wirklich geniale Lösungen ans Licht kommen.

Ich verwende diese Methode übrigens gerne beim Schreiben, um Ideen für neue Blog-Artikel zu sammeln.

3. Eine Pause einlegen

Vielleicht der bequemste, aber sicher nicht der schlechteste Weg, um ein Problem zu lösen, eine bessere Herangehensweise zu erkennen oder die richtige Antwort zu finden:

Mach eine Pause! Gewinn Abstand, indem du dich mit etwas völlig anderem beschäftigst.

Sicherlich kennst du das: Irgendetwas fällt dir nicht ein. Zum Beispiel der Name einer Person oder ein Filmtitel. Er liegt dir auf der Zunge. Du weißt, dass du den Namen kennst, aber er kommt dir nicht in den Sinn.
„Gleich hab ichʼs“, denkst du dir. „So ähnlich wie …, aber nein, das ist es nicht!“ Du denkst und denkst … Nichts.
Bis du aufgibst. An etwas völlig anderes denkst. Dich anderweitig beschäftigst.
Ganz plötzlich – aus heiterem Himmel – fällt dir der verflixte Name ein.

Loslassen ist oft ein wahres Zaubermittel.

Es wirkt auch und gerade dann, wenn du gedanklich in einem Problem feststeckst und dein Hirn schon raucht wie ein Schornstein.
Es wirkt, wenn du vor wichtigen Entscheidungen stehst und deine innere Stimme nicht mehr hörst oder nicht mehr unterscheiden kannst, was der Kopf sagt und was die Intuition.
Es wirkt, wenn du einen kreativen Einfall brauchst für eine Aufgabe, eine neues Projekt oder für ein Gespräch.

Nimm dir eine Auszeit vom Problem oder dem Thema, das dich so beschäftigt und gefangen hält. Mach einen Spaziergang. Geh joggen oder zum Yoga. Hör Musik. Lies eine Zeitschrift. Plaudere mit jemanden über irgendwas.

Was auch immer du tust, es sollte nichts – nichts! – mit dem zu tun haben, was dir Kopfzerbrechen bereitet. So schaltest du die bewusste Grübelei ab und lässt dein Unterbewusstsein arbeiten.

Noch besser – das geht natürlich nur, wenn genug Zeit ist: Schlaf darüber.
Schreib dir das Problem oder eine Frage, die dir am Herzen liegt, unmittelbar vor dem Einschlafen auf, leg das Aufgeschriebene auf dein Nachtkästchen und bitte darum, über Nacht eine Lösung zu finden. Du kannst jetzt aufhören, zu grübeln, du hast damit alles getan, was jetzt zu tun ist.

Wenn du auf diese Weise lockerlässt, fällt dir die Lösung vielleicht ganz spontan ein – so wie der entfallene Name. Sie taucht wie aus dem Nichts auf. Du träumst davon oder weißt nach dem Aufwachen Bescheid.

Wenn nicht, konzentriere dich nach deiner Auszeit – am besten, wenn du dich (wieder) richtig gut fühlst – noch einmal ganz bewusst auf das Thema, und es eröffnen sich mit Sicherheit neue Perspektiven.

Experimentiere mit diesen 3 Tipps. Manchmal genügt einer. Manchmal braucht es ein Kombination daraus.
Lass mich wissen, wie dir ein Licht aufgegangen ist!

Go for flow!
Su Coach

, , ,

No comments yet.

Schreibe einen Kommentar