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Die innere Mitte finden mit der Hara Meditation

"Atme in dein Hara!" sagte ich gestern in meiner Yoga-Klasse, als es darum ging die innere Mitte zu finden. „Häh??? Was soll ich machen?“, fragte ein Neuling verdutzt. Das kommt davon, wenn ich fachjapanisch spreche. Dabei ist das mit dem Hara einfach.
Die innere Mitte finden

Blog für ambitionierte, unruhige Geister

Ich bin Su Busson: Human Design Consultant & Matrix-Coach.
Du bist hier an der richtigen Adresse, wenn du Stress, Ängste und Blockaden lösen möchtest, um entspannt dein Bestes leben und erfolgreich dein Ding machen zu können.

Su Busson

website maker Das Hara ist eine sehr hilfreiche Vorstellung, wenn du dich zentrieren und die innere Mitte finden möchtest. Nicht nur auf der Yogamatte, sondern – mit ein wenig Übung – auch mitten im Alltag.

Was ist jetzt dieses Hara?

Hara bedeutet auf Japanisch „Bauch“. In fernöstlichen Kulturen ist der Bauch aber nicht einfach nur der Bauch.

Der Bauch ist unser Lebenszentrum.

Das Hara gilt als Kontaktpunkt von Körper und Seele. Über das Hara betreten wir das Leben und verlassen es beim Tod wieder.
Vermutlich kennst du den Ausdruck „Harakiri“, was Selbstmord bedeutet: Wer das Hara zerstört, zerstört seinen allerwichtigsten Energiespeicher.

Die innere Mitte

2-3 Fingerbreit unterhalb des Nabels ist quasi das Zentrum des Zentrums.
Unsere innere Mitte. Auch Dantien genannt.

Idealerweise sind wir in unserer Mitte verwurzelt. Denken und agieren aus unserer Mitte heraus. Was soviel heißt wie: Nichts bringt uns aus der Ruhe!

Ein wünschenswerter Zustand!

Ich möchte dir hier nichts unterstellen: Aber bei den meisten Menschen steckt viel zu viel Energie im Kopf. Vor allem bei „Kopfarbeitern“. Also bei Menschen, die beim Arbeiten viel Hirnschmalz brauchen.

Wenn zu viel Energie im Kopf steckt, ist das „in sich selbst Ruhen“ unmöglich.

Blöderweise denken wir dann auch nicht konstruktiv, arbeiten nicht entspannt produktiv und sind nicht im Flow. Für Stress ist Tür und Tor geöffnet.

Kein Wunder, dass in der traditionellen chinesischen Medizin, im Shiatsu, im Yoga und in vielen östlichen Kampfkünsten die Stärken und Heilung der Mitte eine ganz wesentliche Rolle spielen.

Wenn wir uns bewusst mit dem Hara verbinden,
kommen wir raus aus dem Kopf und finden in unsere Mitte.

Soviel zum Hintergrund. Jetzt zu einer ganz einfachen Anwendung in der Praxis.

Die Hara-Meditation

Am Anfang mach die Übung am besten in aller Ruhe in deinem stillen Kämmerchen. Nimm dir Zeit und Raum dafür.

So geht´s:

  • Setz dich möglichst aufrecht hin oder mach es dir im Liegen bequem.
  • Leg deine link Hand auf den Unterbauch. Ungefähr so, dass die Mitte deiner Handinnenfläche ca. 2-4 cm unterhalb deines Nabels liegt. (Wenn du magst, leg deine rechte Hand auf die linke drauf).
  • Nimm die Berührung wahr und bleib mit deiner Aufmerksamkeit bei deiner Mitte. Lass den Atem sanft – ohne Anstrengung – in dein Zentrum fließen.
  • Beobachte, wie es sich mit dem Atem hebt und wieder senkt.
  • Wenn du bemerkst, dass deine Gedanken abschweifen – und das werden sie –, dann lenk dein Bewusstsein sanft zu deinem Hara zurück und stell dir vor, wie du dich mit jedem Atemzug in deinem Hara sammelst.

Die innere Mitte visualisieren

Wenn du gerne visualisierst, kannst du verschiedene Bilder zur Unterstützung der Hara-Meditation nutzen. Zum Beispiel:

  • In der inneren Mitte verankern

Ich stelle mir gerne vor, wie ich mich in meiner Mitte verankere. Dazu nutze ich die Vorstellung von einem Anker, mit dem ich mich in meinem Hara andocke.

Manchmal nehme ich das Bild von einem Karabiner und „höre“ quasi, wie er sich im Zentrum „einklickt“.

Nutz das „Hilfsmittel“, das für dich am stimmigsten und natürlichsten ist.

  • Das „Mini-Me“ ins Hara setzen

Du kannst dir auch eine Miniaturausgabe von dir selbst vorstellen. Dieses „Mini-Me“ setzt du in dein Zentrum hinein.

In meinem Unterbauch sitzt in meiner Vorstellung Klein-Su tiefenentspannt im Lotussitz – den ich im realen Leben übrigens gar nicht kann.

Ein Klient verwendet am liebsten sein golfendes Ich, weil er am Golfplatz in sich ruht. Eine Klientin lässt ihr Mini-Me in ihrem Hara in einer Hängematte liegen.

Vorm Einschlafen & vorm Aufstehen

Ich mache diese Meditation gerne vorm Einschlafen oder unmittelbar vorm Aufstehen für 5 bis 10 Minuten oder einfach bis ich mich zentriert fühle. Am Abend schlafe ich manchmal dabei ein – auch fein.

Jederzeit – mitten im Alltag

Wenn du die Hara-Meditation regelmäßig übst, kannst du diese Meditation überall anwenden. Das geht dann blitzschnell und ohne Handauflegen:

  • den Fokus in dein Körperzentrum lenken.
  • ein paarmal ruhig und gleichmäßig in dein Hara atmen.
  • dich in deiner Mitte sammeln und verankern.

Fertig.

Go for flow!

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Anders als üblich.


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