Eigentlich weiß ich, aber….

Heute halte ich mich relativ kurz. Das habe ich zumindest vor. Es geht um ein Phänomen, das im Coaching regelmäßig auftaucht. In letzter Zeit gehäuft. Und zwar unabhängig davon, wie die persönliche Matrix aussieht – i.e. wie jemand gestrickt ist.
Schluss mit aber

Blog für ambitionierte, unruhige Geister

Ich bin Su Busson: Human Design Consultant & Matrix-Coach.
Sie sind hier an der richtigen Adresse, wenn Sie Stress, Ängste und Blockaden lösen wollen, um entspannt Ihr Bestes leben und erfolgreich Ihr Ding machen zu können.

Su Busson
Ich nenne es das „Eigentlich weiß ich, “ Phänomen.

Oft passiert es schon im E-Mail, das ich vor einer Session bekomme, oder in den ersten Minuten eines Coachings: Da schreibt oder sagt jemand klipp und klar, wo die Lösung liegt. Was in der Situation und bei dem Problem zu tun ist. Wie damit umzugehen ist. Oder zumindest, was der nächste Schritt ist.

Der weise Teil in uns

Wir haben alle einen weisen Teil in uns, der sehr genau weiß, was Sache ist. Ein Teil, der sehr genau weiß, was wann zu tun oder zu lassen ist. Der weiß, ob JETZT überhaupt etwas zu tun ist oder erst einmal Zeit ist, abzuwarten, sich zu entspannen und zu schauen, was kommt. Der weiß, ob etwas richtig ist für uns oder eben nicht.

Wie sich dieser Teil zeigt ist unterschiedlich – abhängig von unseren natürlichen Anlagen, abhängig von der Situation. Manche haben ein Bauchgefühl, andere eine innere Klarheit, eine intuitiven Impuls, einen inneren Kompass oder ganz einfach das Wissen, wo es lang geht.

Irgendwie WISSEN wir.
(Sofern es gerade etwas zu wissen gibt).

Soweit so gut.

ABER DANN …

Dann kommen die Knoten.

Eigentlich weiß ich, … ABER…

… ABER die Umstände machen es schwierig.

Um ein paar Beispiele zu nennen:
Ich weiß, ich muss mir Ruhe gönnen und mehr Zeit für mich nehmen, aber meine To-do-Liste ist rappelvoll. Ich weiß, dass dieser Job nichts für mich ist, aber wer weiß, ob ich ein besseres Angebot bekomme. Ich weiß, dass ich diese Aufgabe nicht übernehmen sollte, aber es gibt niemand anderen. Ich weiß, was ich tun will, aber das Geld dazu fehlt. Am liebsten würde ich XY machen, aber ich weiß nicht, wie das genau gehen soll. Und so weiter.

… ABER andere Menschen wissen es besser oder stehen im Weg.

Andere mischen sich mit ihrer Meinung, ihren Ratschlägen, ihrer Kritik, ihren „Weisheiten“, Zweifeln oder Empfehlungen ein. Manchmal auf sehr unangenehme Weise. Das verunsichert. Übertönt unsere innere Wahrheit. Lässt uns an dem zweifeln, was wir eigentlich wissen.

Manchmal haben wir auch Angst, andere zu enttäuschen, im Stich zu lassen oder Erwartungen nicht zu entsprechen. Oder Sorge, ausgeschlossen zu werden, wenn wir unseren authentischen Weg gehen.

…. ABER der Verstand kommt in die Quere.

Auch der Verstand ist oft gut darin, uns mit seinen Gedanken und Zweifeln zu verunsichern: Kann ich das machen? Geht das? Was passiert dann? Bin ich gut genug? Werde ich dann nicht verhungern? Kann ich damit erfolgreich sein?

Und das ist eine nette Version an Beispielen. Oft klingt der Kopf eher so:
Das kannst du doch nicht machen. Das geht nie (gut). Du bist nicht gut genug. Andere machen das viel besser. Du bist zu alt/dumm/dick/unbegabt. Du wirst versagen.

All dieses ABER führt zu Unklarheit und Verwirrung

Wenn wir lange genug in dem ABER hängen, WISSEN wir NICHT MEHR.

Wir haben das Gefühl, unsere innere Weisheit NICHT zu hören – keinen Draht zu unserem Bauchgefühl, unserer Intuition oder inneren Stimme zu haben. Eben NICHT zu wissen, was wir tun oder lassen sollen.

Und das stimmt nicht.

Keinen Zugang zur inneren Weisheit zu haben, ist eine völlig andere Geschichte.
(Das kommt auch vor, ist aber eine andere Baustelle).

Bei „Eigentlich weiß ich, ABER “ geht es „nur“ darum, einen Weg zu finden, dieses Wissen umzusetzen.

Ja, das ist manchmal schwierig und unsicher.
Ja, die Umstände erlauben das oft nicht SOFORT.
Ja, das braucht oft Zeit, Geduld und gute Nerven.
Ja, anderen Menschen wird das nicht immer passen.
Ja, der Verstand wird das anzweifeln und infrage stellen.

Doch halten wir mal vor dem ABER inne: SIE WISSEN.

Wenn Sie Ihrer inneren Weisheit treu bleiben und darauf hören, werden Sie einen Weg finden – wie auch immer der aussieht. Sie werden auch mit der Reaktion anderer Menschen umgehen können – wie auch immer das aussieht. Und Sie werden Ihre Schritte gehen – egal, was der Verstand dazu sagt. Auch, wenn es vielleicht dauert.

Auf diesem Weg können Sie sich auch jederzeit Unterstützung holen.

Wenn Sie sich hingegen von dem ABER verwirren lassen, drehen Sie sich im Kreis, stecken fest oder rennen (weiter) in die falsche Richtung.

Aus meinen Beobachtungen (und aus eigenen schmerzvollen Erfahrungen) führt das in aller Regel dazu, dass uns irgendwann das Leben dazu ZWINGT, innezuhalten und auf uns innere Weisheit zu hören. Sei es, dass wir ausbrennen, krank werden, etwas verlieren oder sonst etwas passiert, das uns klarmacht: So geht es nicht weiter. Ich muss jetzt mein Ding machen.

So weit muss es natürlich nicht kommen.

Diese Blog-Artikel sist eine kleine Erinnerung und Ermutigung, Ihr ABER mal zu begraben und gleich auf das zu hören, was sie EIGENTLICH WISSEN. Und zu tun, was zu tun ist – so gut das jetzt eben geht.Eigentlich weiß ich, aber... Go for flow!
Flow-Experte

Human Design Consultant, Matrix-Coach & Go-to Person,
um Stress, Ängste und Blockaden zu lösen und entspannt Ihr Bestes zu leben

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