Lösungen-finden

3 Tipps, um kreative Lösungen zu finden

Wir bedauern, derzeit sind alle kreativen Hirnwindungen außer Betrieb.
An der Behebung der Störung wird auf Hochtouren gearbeitet.

Auf Knopfdruck kreativ sein: Problemlösungen finden. Gute Ideen produzieren. Geniale Einfälle haben. Wenn das so leicht ginge.
Besonders wenn´s dringend ist, unter Druck oder in emotional aufgeladenen Situationen herrscht im Gehirn oft gähnende Leere oder die Gedanken rotieren im Kreis.

Die kreative Lösungs-Blockade beheben

3 Tipps fallen mir ad hoc ein, die ich Ihnen wärmstens weiterempfehlen kann. Das Gute daran, Sie funktionieren auch, wenn Sie mit Ihrem Problem auf sich allein gestellt sind. Keiner da ist, mit dem Sie darüber reden können.

1. Ein Perspektiven-Wechsel

Aus der Vogelperspektive schauen die Dinge anders aus als aus der Ameisensicht. Wenn Sie zu sehr im Problem sind und in Details feststecken, ist es an der Zeit, abzuheben. Betrachen Sie ein Problem oder eine Situation von „oben“. Fragen Sie sich:

  • Was könnte ein Adler sehen?
  • Was würde Ihr Schutzengel, der alles im Blick hat, erkennen?
  • Was würde Ihr weises Selbst, das alle Zusammenhänge überblickt, in dieser Situation raten?

Das ist Ihnen zu abgehoben?

Gut, es geht auch bodenständiger. Oft reicht schon ein kurzer Blick von „außen“, um eine Lösung zu erkennen. Aus Ihrer Haut können Sie nicht schlüpfen, doch ein einfacher Trick besteht darin, Ihren „Nachdenk-Platz“ zu verändern.

Setzen Sie sich z. B auf die andere Seite Ihres Schreibtisches oder stellen Sie sich in die Ecke Ihres Zimmers und schauen Sie sich das Problem aus dieser Perspektive an. Wenn Sie mehr Zeit haben, verändern Sie den Nachdenk-Ort. Am Weg dorthin legen Sie eine Denk-Pause ein  – siehe Tipp 3.

Eine andere Variante dieser Übung: Schlüpfen Sie gedanklich in die Position eines anderen Menschen. Stellen Sie sich Ihren persönlichen Mentor oder Ratgeber vor und befragen Sie ihn/sie zu Ihrem Thema. [So geht die Übung]

2. Die „Zufalls“-Methode

Wie der Name schon sagt sorgt bei dieser Methode der „Zufall“ dafür, dass Ihnen gute Lösungen oder kreative Einfälle zu fallen. Fragen Sie sich innerlich:

  • Wo kann ich hier und jetzt wichtigen Input zu meinem Thema finden?

Was immer Ihnen in diesem Moment einfällt, gehen Sie dem nach. Vielleicht greifen Sie zu einer Zeitschrift, schlagen Sie ein Buch auf oder drehen Sie das Radio auf. Wählen Sie die Informationen aus, die Ihnen ins Gesicht springen bzw. im Ohr hängen bleiben.

Notieren Sie alles – frei von der Leber weg, was Ihnen zu diesen Worten in den Sinn kommt: Erinnerungen, Bilder, Emotionen, Visionen, Gedanken etc…

Ohne Zensur!

Wenn das erledigt ist, suchen Sie nach Verbindungen und Gemeinsamkeiten mit dem Thema, das Sie beschäftigt:

  • Wo gibt es Parallelen?
  • Was davon kann Ihnen weiterhelfen?
  • Wie passt das zusammen?
  • Welche neuen Wege ergeben sich daraus?

Zugegeben diese Methode erfordert Vertrauen ins Leben. Vertrauen, dass Ihnen die richtigen Lösungen zu fallen. Unter Umständen pfuscht hier Ihr Verstand anfangs gerne rein. Bitte geben Sie nicht gleich auf, sondern vertrauen Sie Ihren intuitiven Impulsen. Auf diese Weise kommen oft geniale Lösungen ans Licht.

Ich verwende diese Methode übrigens gerne beim Schreiben, um Ideen für neue Blog-Artikel zu sammeln.

3. Eine Denk-Pause einlegen

Vielleicht der bequemste, aber sicher nicht der schlechteste Weg, um ein Problem zu lösen, eine bessere Herangehensweise zu erkennen oder die richtige Antwort zu finden:

Machen Sie eine Pause!

Indem Sie sich mit etwas völlig anderem beschäftigen, gewinnen Sie Abstand. Sie steigen aus Ihrer Problem-Gedankensuppe aus und der Kopf kann zur Ruhe kommen. Plötzlich geht der kreative Kanal wieder auf und neue Ideen können Ihnen zufließen.

Sicherlich kennen Sie das: Irgendetwas fällt Ihnen nicht ein. Zum Beispiel der Name einer Person oder ein Filmtitel. Er liegt Ihnen auf der Zunge. Sie wissen, dass Sie den Namen kennen, aber er kommt Ihnen nicht in den Sinn.
„Gleich hab ichʼs“, denken Sie. „So ähnlich wie …, aber nein, das ist es nicht!“ Du denken und denken … Nichts.

Bis Sie aufgeben. An etwas völlig anderes denken. Sich anderweitig beschäftigen. Und ganz plötzlich – aus heiterem Himmel – fällt Ihnen der verflixte Name ein.

Loslassen ist oft ein wahres Zaubermittel.

Es wirkt auch und gerade dann, wenn Sie gedanklich in einem Problem feststecken und Ihr Hirn schon raucht wie ein Schornstein.
Es wirkt, wenn Sie vor wichtigen Entscheidungen stehen und Ihre innere Stimme nicht mehr hören. Oder nicht mehr unterscheiden können, was der Kopf sagt und was die Intuition.
Es wirkt, wenn Sie einen kreativen Einfall brauchen für eine Aufgabe, eine neues Projekt oder für ein Gespräch.

Nehmen Sie sich eine Auszeit vom Problem oder dem Thema, das Sie so beschäftigt und gefangen hält. Machen Sie einen Spaziergang. Gehen Sie joggen oder zum Yoga. Hören Sie Musik. Lesen Sie eine Zeitschrift. Plaudern Sie mit jemanden über irgendwas.

Was auch immer Sie tun, es sollte nichts – nichts! – mit dem zu tun haben, was Ihnen Kopfzerbrechen bereitet. So schalten Sie die bewusste Grübelei ab und lassen Ihr Unterbewusstsein arbeiten.

Noch besser – das geht natürlich nur, wenn genug Zeit ist: Schlafen Sie darüber.
Schreiben Sie sich das Problem oder eine Frage, die Ihnen am Herzen liegt, unmittelbar vor dem Einschlafen auf. Legen Sie das Aufgeschriebene auf Ihr Nachtkästchen und gehen Sie im Bewusstsein schlafen, am nächsten Tag eine Lösung zu haben. Sie können jetzt aufhören, zu grübeln, Sie haben damit alles getan, was jetzt zu tun ist.

Wenn Sie auf diese Weise lockerlassen, fällt Ihnen die Lösung vielleicht ganz spontan ein – so wie der entfallene Name. Sie taucht wie aus dem Nichts auf. Sie träumen davon oder wissen nach dem Aufwachen Bescheid.

Wenn nicht, konzentrieren Sie sich nach Ihrer Auszeit – am besten, wenn Sie sich (wieder) richtig gut fühlst – noch einmal bewusst auf das Thema, und es eröffnen sich mit Sicherheit neue Perspektiven.

Experimentieren Sie mit diesen 3 Tipps. Manchmal genügt einer. Manchmal braucht es ein Kombination daraus.
Lassen Sie mich wissen, wie Ihnen ein Licht aufgegangen ist!

Go for flow!
Su Busson

Thank you for sharing!

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