Negative Gedanken

Negative Gedanken loswerden mit 4 Tricks

Negative Gedanken.
Keiner will sie. Trotzdem hat sie jeder immer wieder.
Diese Dinger können ganz schön lästig sein und den Flow blockieren.

Negative Gedanken sind wie Unkraut im Garten.

Jeder Gärtner muss regelmäßig und konsequent jäten. Je länger er damit wartet, desto schwieriger ist es, das Zeug loszuwerden. Das weiß ich aus eigener Erfahrung, denn ich hatte einmal einen kleinen Garten und bin verzweifelt an Brennessel, Distel & Co.

Genauso wuchern – wenn wir nicht aufpassen – unproduktive Gedanken in unserem Kopf. Das Oberstübchen hat die Tendenz, sich auf negative Dinge zu fokussieren und aus Rosen einen Dornenbusch zu machen.

Je schneller wir Unkraut-Gedanken identifizieren und ausmerzen, desto weniger Chance haben sie, sich auszubreiten und unser Leben zu verunstalten.

Das Unkraut muss Ihnen erst einmal auffallen!

Der Kopf denkt ununterbrochen. Das Meiste spielt sich unbewusst ab. So können negative Gedanken negative Gefühl verursachen, ohne dass uns bewusst ist, wo das Übel herkommt.

So wie Sie in Ihrem Garten regelmäßig kontrollieren würden, was da so wächst, gilt es immer wieder innezuhalten und die Gedanken im Kopf bewusst wahrzunehmen:

  • Wo bin ich mit meinen Gedanken?
  • Was machen diese Gedanken mit mir?
    Fühlt sich das, was ich denke, gut, konstruktiv und stimmig an?

Nein? Die Gedanken ziehen Sie eher runter, fühlen sich schwer an, sind destruktiv und/oder blockieren Sie?

Vier Methoden, negative Gedanken loszuwerden:

1. Beobachten Sie Ihre Gedanken einfach nur!

Negative Gedanken schaden Ihnen nur, wenn Sie sich von ihnen in ihren Bann ziehen lassen. Sie leben von der Energie und Aufmerksamkeit, die Sie ihnen schenken – das ist wie Dünger.

Statt sich mit diesen Gedanken zu identifizieren und sie zu füttern, können Sie das „Drama“ in Ihrem Kopf einfach nur beobachten. So als hätte es nichts mit Ihnen zu tun, was sich in Ihrem Oberstübchen abspielt.

Sie entziehen dem Unkraut Nahrung.

Ein Trick: Sie wissen, wie das ist, wenn Ihnen jemand etwas erzählt, was Sie nicht interessiert und Sie innerlich auf Durchzug schalten. Wenn Sie nicht ins Gespräch einsteigen und nicht auf die Geschichten reagieren, hört Ihr Gegenüber früher oder später auf, Sie vollzuquatschen.

Genauso funktioniert das mit Ihrem Kopf!

2.   Stellen Sie negative Gedanken in Frage!

Es gibt Menschen, die alles zerpflücken und in Frage stellen. Das kann manchmal hemmend sein. Diese Eigenschaft ist aber Gold wert, wenn es um negative Gedanken geht.

Bei diesem Trick fragen Sie sich:

  • Ist das wirklich wahr, was ich da denke?
  • Bin ich mir sicher, dass das stimmt?

Vor vier Tagen war beispielsweise eine total verkühlte Klientin bei mir und ich hab mich bei dem Gedanken erwischt: „Oje, jetzt werde ich sicher krank.“  Hallo? Was rede ich mir da ein?! Ist das wirklich wahr? Nein, ist es nicht. Ich bin pumperlgesund geblieben.

Das gilt genauso bei Gedanken wie “Ich bekomme nichts auf die Reihe”, “Ich kann mich selbst nicht gut verkaufen”, “Ich muss heute noch soviel tun” und so weiter und so fort.

Mit der „Ist es wirklich wahr?“ Frage entziehen Sie dem Unkraut Lebensboden.

Wahr wird, was Sie für wahr halten.

[Wenn Sie zu Sorgen-Gedanken neigen: Machen Sie sich Ihre Sorgen bewusst]

3. Machen Sie einen radikalen Schnitt!

Wenn Sie einen negativen Gedanken ertappen, schneiden Sie ihn sofort ab. Sagen Sie sich:

  • Cut! Das will ich jetzt nicht denken!
    Oder: Cut! Darüber will ich jetzt nicht nachdenken!

Nachdem die Unkraut-Gedanken abgeschnitten sind, fragen Sie sich:

  • An was könnte ich stattdessen denken?
    Oder: Worüber könnte ich stattdessen nachdenken?

Es gibt unzählige Dinge, mit denen Sie sich gedanklich beschäftigen können.
Sie haben die Wahl. Entscheiden Sie bewusst, wohin Sie Ihre Aufmerksamkeit lenken.

4.   Drehen Sie den Gedanken ins Gegenteil um!

Sie drehen den Gedanken einfach um. Aus „Ich werde sicher krank.“ wird beispielsweise „Ich bleib gesund.“ Oder aus „Ich bekomme nichts auf die Reihe“ wird „Ich habe heute XY weitergebracht.“

Sie machen quasi Brennesseltee aus den Brennesseln.

Diese 4 Tricks können Sie einzeln anwenden oder auch kombinieren. Zum Beispeil eine Weile neutral beobachten und dann einen bewussten Schnitt machen oder das Gegenteil denken.

Probieren Sie, wie das Gedanken-Unkraut-Jäten am Besten funktioniert und wie Sie welches Unkraut loswerden. Und nicht zu vergessen: Gedanken vergehen. Sie verziehen sich auch ohne Ihr Zutun – wie Wolken am Himmel.

Go for flow!

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