Ständig viel zu tun ist ein Irrweg

Wenige Minuten klaren Denkens ersetzen oft viele Stunden harte Arbeit. Das hat vor fünfzehn Jahren mein Coach zu mir gesagt. Nicht nur einmal. Immer wieder hat er mich daran erinnert.
Ständig viel zu tun

Blog für ambitionierte, unruhige Geister

Ich bin Su Busson: Human Design Consultant & Matrix-Coach.
Sie sind hier an der richtigen Adresse, wenn Sie Stress, Ängste und Blockaden lösen wollen, um entspannt Ihr Bestes leben und erfolgreich Ihr Ding machen zu können.

Su Busson

Wenige Minuten klaren Denkens ersetzen oft viele Stunden harte Arbeit.

Diese Aussage haftet seither in meinem Gedächtnis wie ein Post-it und springt mir immer in den Sinn, wenn ich immens viel tue, ohne Nennenswertes weiterzubringen.

Immer wieder tappe ich nämlich noch in eine Denkfalle – so wie viele andere ambitionierte Menschen. Wir wollen produktiv sein – etwas erreichen, bewegen, verwirklichen, verändern, verbessern oder kreieren.

Und denken, dafür eine Menge TUN zu müssen.

Und wenn es nicht läuft…

Wenn es nicht läuft, wie gewünscht, und das angestrebte Ergebnis ausbleibt, neigen demnach auch viele dazu, (noch) MEHR zu TUN (oder sich zumindest den Kopf zu zerbrechen, was sie nicht alles tun könnten).
Sich umzuschauen, was andere nicht alles machen und schaffen, und das ebenfalls zu tun (oder zumindest zu denken, das ebenfalls tun zu müssen).
Oder irgendwelche Tipps zu befolgen, um mehr auf die Reihe zu bekommen.

Was dabei herauskommt, ist selten befriedigend.

Im Gegenteil: Ständig viel zu tun ist ein sicherer Weg in ein zermürbendes Hamsterrad. (Ich spreche aus Erfahrung.)

Bevor wir uns missverstehen: Natürlich müssen Sie Ihren Beitrag leisten und etwas tun, um Ihre Ambitionen zu verwirklichen. Natürlich gibt es Phasen, in denen es darum geht, Dinge zu erledigen, abzuarbeiten und hinter sich zu bringen. Phasen, in denen viel zu tun ist – ob uns das gerade freut oder nicht. Daran ist nichts verkehrt.

Etwas sollten wir jedoch nicht abtun: unser SEIN.

Unser innerer Zustand

Unser innerer Zustand, unsere Verfassung, was uns durch den Kopf geht, wer wir sind und wie wir uns selbst sehen, beeinflusst, was wir tun und wie wir etwas tun.  Und wenn wir das TUN ständig in den Vordergrund stellen, bleibt das SEIN oft auf der Strecke.

Auf diese Weise leben wir nicht, wir funktionieren nur noch.
Achten nicht mehr darauf, in welchem (Bewusstseins-)Zustand wir agieren.

Besser gesagt: Übersehen, dass wir nur noch im Autopilot-Modus reagieren.

Sie wissen vermutlich, wie es ist, gestresst, getrieben, unter Druck, aus Angst, genervt, frustriert, müde, erschöpft oder schon aus dem letzten Loch pfeifend, alles Mögliche schaffen, erledigen oder unter einen Hut bekommen zu wollen.

Sie wissen wohl auch, wie es ist, wenn Sie in sich ruhen, klar im Kopf sind und inspiriert agieren. Wenn Sie Ihrer inneren Weisheit folgen und tun, was wirklich für Sie zu tun ist. Sie präsent sind, bei dem, was ist und bei dem, was Sie tun.

Jeder ambitionierte Mensch, der mir bislang untergekommen ist, kennt den Unterschied. Den Unterschied im Lebensgefühl und unterm Strich auch im Ergebnis.

Trotzdem neige ich und viele andere dazu, schnell irgendwie weiterzuwurschteln, wenn es eng und unrund wird, statt innezuhalten und zuerst aus dem (automatisierten) Tun-Modus auszusteigen und zu BEWUSSTSEIN zu kommen. Im wahrsten Sinn des Wortes.

Wir geben dem Tun und dem Weiterbringen die höhere Priorität.

Das ist kontraproduktiv.

Erst SEIN, dann TUN

Bewusst(er) zu sein, aufzuwachen und klarer zu sehen und zu denken, ist der beste und schnellste Weg, um Probleme zu lösen, Herausforderungen zu meistern, Wege zu erkennen und zur richtigen Zeit die richtigen Dinge zu tun. Sie können sich so viel „unnötiges Tun“ ersparen und kämpfen vor allem nicht mit Problemen, die in Wahrheit gar nicht da sind.

Der erste Schritt dazu ist, sich bewusst zu machen, welche Rolle Ihr SEIN spielt. Dem Priorität zu geben. Und darauf zu achten.

Lassen Sie uns an dieser Stelle noch einen Schritt weitergehen.

Wenn wir etwas manifestieren, ein bestimmtes Ergebnis erzielen oder eine Ambition verwirklichen möchten, dann lautet die wichtigste Frage NICHT: Was muss ich dafür TUN?

Die wichtigste Frage ist: Wie muss ich mich dafür in meinem SEIN entwickeln?

Falls Ihr Kopf jetzt anfängt, sich alles Mögliche auszudenken, was Sie an sich verändern wollen/sollen/müssen, oder sich zu wünschen, Sie wären so wie XY. Darum geht es hier nicht. Es geht vielmehr darum, loszulassen, was Ihnen (jetzt) nicht mehr dient. Aus Konditionierungen auszusteigen. Alte Muster, falsche Vorstellungen, Geschichten und Glaubenssätze zu durchschauen und hinter sich zu lassen. Ihre inneren Ressourcen und Stärken zu nutzen und weiterzuentwickeln, um Ihre Ambitionen verwirklichen zu können. Sobald sich Ihr Sein verändert, verändert sich automatisch, was Sie TUN und wie Sie etwas TUN. Was dabei rauskommt, ist in aller Regel richtig gut – und jedenfalls ein bewussteres und erfüllteres Da-SEIN.

Go for flow! 

Su Busson

Human Design Consultant, Matrix-Coach & Go-to Person,
um Stress, Ängste und Blockaden zu lösen und entspannt Ihr Bestes zu leben

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