Negative Gedanken

Warum negative Gedanken kein Problem sind

Im Grunde genommen habe ich für Sie immer nur eine Lösung im Angebot – eine Lösung, die Ihnen hilft, jedes Ihrer Probleme zu lösen und all das zu verwirklichen, was in Ihnen angelegt ist, Ihren Weg zu gehen, entspannt Ihr Bestes zu leben und Ihre Mission zu erfüllen – und das ist: zurück zu sich selbst zu finden. Zurück zu Ihrer Werkseinstellung, Ihrer „Homebase“, Ihrer inneren Weisheit, Ihren einzigartigen Anlagen und Ihrer Mission. 

ALL DAS IST bereits DA. 

Das Einzige, was dem im Weg sein kann, ist: ein unruhiger Geist

Aus diesem Grund schauen wir uns immer wieder gemeinsam an, was die Unruhe im Kopf verursacht und ich zeige Ihnen – auf unterschiedlichste Weise – , wie Sie innerlich mehr zur Ruhe und damit in Ihre natürliche Kraft kommen. Dann können Sie Wunder erleben.

Gerade wenn es darum geht, etwas zu verändern, etwas Neues anzufangen, Vorhaben anzupacken, Ideen zu verwirklichen und Vorsätze umzusetzen, kommt uns der Kopf gerne in die Quere. 

Negative Gedanken tauchen auf

Nur ein paar Beispiele für negative Gedanken, die auftauchen: 
Das schaffe ich nicht. Das kann ich nicht. Ich bin nicht gut genug. Das bringt eh nix. Das wird mir alles zu viel. Das ist unmöglich. Das ist zu schwierig. Ich habe kein Talent dafür. Mir fehlt die Energie. Ich habe einfach nicht genug Zeit. Was, wenn es schiefgeht? Was, wenn ich versage? Was, wenn ich mich blamiere? Was, wenn ich angegriffen oder kritisiert werde? Was, wenn ich dabei etwas Wichtiges verliere? Was, wenn ich Fehler mache? Was werden die anderen denken? Das ist mir zu unsicher. Ich mache es irgendwann später. Das ist mir ohnehin nicht so wichtig, ich lasse es lieber. Und so weiter.

Sei es, dass diese oder ähnliche Gedanken uns von Haus aus daran hindern, mit etwas anzufangen, oder sei es, dass sich diese Gedanken erst im Laufe der Zeit einschleichen und uns limitieren, blockieren, uns aufgeben bzw. in alte Verhaltensmuster zurückfallen lassen. Auch die ambitioniertesten Menschen scheitern oft an solchen Gedanken.

In meiner Coaching-Praxis tauchen jedenfalls häufig Fragen auf wie:

  • Was mache ich mit negativen, blockierenden Gedanken?
  • Wie werde ich hinderliche Denkmuster los?
  • Wie denke ich positiver?
  • Wie verändere ich meine Einstellung und mein Mindset?

Sobald uns bewusst wird, dass wir in der Welt unserer Gedanken leben und mit unserem Denken unsere eigene Realität kreieren bzw. uns sehr oft selbst limitieren und blockieren, scheint es sooo wichtig zu sein, das eigene Denken zu verändern, hinderliche Glaubenssätze und Denkmuster loszuwerden und so etwas wie ein „Gewinner-Mindset“ zu entwickeln. 

Und ja, es gibt unzählige Methoden, Strategien und Techniken, mit denen wir an unseren Gedanken herumdoktern können. Aber häufig verursacht das wiederum eine Menge unnötigen, inneren Lärm, weil dann der Kopf versucht den Kopf zu kontrollieren, um besser, positiver, produktiver oder weniger zu denken. 

Gedanken sind in Wahrheit kein echtes Hindernis

Ich möchte Sie heute an eine andere Herangehensweise erinnern: 

  • Was, wenn Gedanken weit unpersönlicher, zufälliger, willkürlicher, neutraler und flüchtiger sind, als Sie denken?
  • Was, wenn der Wahrheitsgehalt Ihrer Gedanken wesentlich geringer ist, als Sie denken?
  • Was, wenn Sie Ihre Gedanken weit weniger beachten müssen, als Sie denken?

Um das zu veranschaulichen, machen wir einen kleinen Ausflug:

Stellen Sie sich vor, Sie wollen in Ihren wohlverdienten Urlaub fliegen. Blöderweise ist der Himmel ziemlich wolkenverhangen. Vor dem Abflug suchen Sie deswegen den Piloten im Cockpit auf und fragen ihn, wie er gedenkt, mit den Wolken umzugehen; wie er sie loswird oder vermeidet, ob er sie verändern oder heller machen wird, oder ob er aufgrund der Wolken den Flug absagt. 

Der Pilot wirft Ihnen einen verständnislosen Blick zu und antwortet dann freundlich: “Was meinen Sie? Wir fliegen einfach durch die Wolkendecke durch. Bis wir unsere Flughöhe erreicht haben, kann es kleine Turbulenzen geben, aber die Wolken sind kein Problem.” 

Mit leicht mulmigem Gefühl setzen Sie sich auf Ihren Sitz und schon geht es los. Tatsächlich ruckelt und zuckelt es ein wenig, während der Flieger die Wolkendecke passiert, und dann taucht auch schon die Sonne auf und alles ist friedlich. Plötzlich wird Ihnen wieder bewusst wie substanzlos Wolken sind und wie unberührt der Himmel ist vom Wetter, das kommt und geht.

Der Pilot nimmt das Wetter nicht persönlich. Er weiß, dass er den Wolken nicht seine ganze Aufmerksamkeit schenken muss und er versucht schon gar nicht, sie zu verändern. Er weiß genug über Wolken, um sicher durchnavigieren zu können. Vielleicht fliegt er eine etwas andere Route als bei blauem Himmel. Beziehungsweise muss er in der Wolkendecke noch mehr auf seine Instrumente vertrauen als bei klarer Sicht. Er weiß, was sicher ist und was nicht, und sieht die Wolken nicht als unüberwindliches Hindernis oder als Grund dafür, nicht zu fliegen – oder gar als Warnung besser am Boden zu bleiben. Und falls das Wetter doch einmal zu turbulent für einen Flug sein sollte, wartet er einfach bis sich das Wetter von allein verändert.  

Gedanken sind wie Wolken. Viel substanzloser, als wir denken. So wie das Wetter, viel unpersönlicher, als wir denken. So wie das Wetter verändern sich Gedanken von ganz allein. So wie Wolken kommen und gehen, kommen und gehen auch Gedanken. Sie SIND nicht Ihre Gedanken. Sie sind so viel mehr.

Gedanken enthalten oft keinerlei wichtige Information und sind oft nicht wahr – erfunden, aufgeschnappt, erdacht. Sie müssen also nicht alles glauben, was Sie denken, und Ihren Gedanken nicht all zu viel Aufmerksamkeit schenken. (Nächste Woche finden Sie im Blog ein paar hilfreiche Richtlinien dazu). 

Gedanken sagen oft nichts darüber aus, was Sie tatsächlich tun können oder tun sollen – und auch nichts darüber, was tatsächlich passieren wird. Irrtümlicherweise halten wir aber stressvolle, ängstliche, negative, sorgenvolle oder zweifelende Gedanken für eine Art Warnung oder einen Hinweis darauf, dass etwas nicht in Ordnung ist oder wir etwas lieber bleiben lassen sollen. Dabei sind innere Turbulenzen viel eher ein Hinweis, dass im Kopf einfach im Moment ziemlich viel los ist – die Wolken dicht sind.

Wir treffen unsere Entscheidungen oft basierend auf Gedanken, die gar nicht wahr oder wirklich relevant sind. Dabei haben wir alle innere Instrumente – unsere innere Weisheit und unser Navi –, die wesentlich verlässlicher sind, wenn es darum geht, zu entscheiden, was für uns selbst korrekt ist, wo es für uns lang geht, was sicher ist und was wir tun und was wir lassen sollen.
Manchmal müssen wir nur durch die “Wolkendecke” durch, um uns wieder daran zu erinnern, wer wir wirklich sind, und um in den Raum einzutauchen, in dem die Turbulenzen aufhören, innere Ruhe einkehrt, innere Klarheit auftaucht und Unmögliches möglich wird.

Lassen Sie diese Flug-Metapher einfach einmal wirken – ohne sie im Kopf zu zerlegen und ohne sich sofort zu fragen, WIE Sie das jetzt praktisch umsetzen können. Erinnern Sie sich nur daran, dass Sie trotz Wolken hoch hinaus fliegen können.

Go for flow!

Flow-Experte

P.S: Sie wollen unterstützen, um hoch hinaus zu fliegen – die Wolken hinter sich zu lassen und neue Vorhaben umzusetzen? Schreiben Sie mir ein Mail und wir klären, wie ich Sie unterstützen kann .

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